Der Aussie
Der Australian-Shepherd (Australischer Schäferhund) stammt trotz seines Namens
aus Amerika.
Um 1845 wanderten rund eine Millionen Iren nach Australien und Nordamerika aus.
Sie nahmen ihre Hunde mit, die Vorläufer des heutigen Border-Collies.
Merino-Schafe aus Spanien und dem Baskenland wurden am Ende des 19.und zu Beginn
des 20.Jahrhunderts nach Australien exportiert und von dort später nach Amerika
geholt. Die Schäfer gingen mit ihren Schafen und den Hunden mit.
Der Pyrenäen-Schäferhund, der Australian- Cattle-dog, der Kelpie und noch mehr
Rassen waren an der Entstehung des Australian-Shepherd beteiligt.
Die Merino-Schafe waren für die Amerikaner Australian-Sheep. Daher nannten sie
die Hunde: Australian-Shepherd.
Anfangs zählte nur die Leistung, das Aussehen war nicht wichtig. Es wurden nur
Hunde mit starkem Hütetrieb verpaart. Neben Schafen hüteten die Aussies auch
Rinder.
In den 50er und 60erJahren des letzten Jahrhunderts wurde der Aussie populär.
Erst 1996 wurde der Aussie vom Welt-Dachverband für Hundezucht (FCI) als Rasse
weltweit anerkannt.
Der Aussie ist ein mittelgroßer Hund, etwas länger als hoch. Sein Fell ist glatt
bis leicht gewellt. Die Farben des Haarkleids sind sehr vielfältig.
Der Australian-Shepherd ist ein intelligenter Hund, der körperliche wie geistige
Beschäftigung braucht, aber auch sehr sensibel ist.
Am liebsten macht er alles mit seinen Menschen gemeinsam, zeigt sich Fremden
gegenüber aber oft reserviert.
Seine Arbeitsweise kann recht aggressiv sein. Bösartigkeit gegenüber anderen
Menschen und Tieren darf aber nicht toleriert werden.
Auch wenn es immer wieder heisst, der Aussie ist schlau, ein Arbeitstier, darf
man nicht vergessen, dass er ein Hund ,ein Lebewesen ist, das auch seine
Schwächen hat.
Wer aber jemals einen Aussie kennengelernt hat, wird ihn lieben!
Mehr Infos erhaltet ihr zum Beispiel beim
Australian Shepherd Club Deutschland e.V. (ASCD)
oder
Australian Shepherd Association Germany e.V.
(ASAG)